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Finanzwesen

Die Anlagenbuchhaltung (AnBu) ist ein Teilbereich der Finanzbuchhaltung und der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR). Hier werden die langlebigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (gem. § 247 HGB) eines Unternehmens erfasst und verwaltet. Aufgabe der Anlagenbuchhaltung ist die Bewertung und Buchung von Zu- und Abgängen des Anlagevermögens und die Ermittlung und Buchung der Abschreibung.

Die Konten des Anlagevermögens sind in der Buchführung Sammelkonten, so werden zum Beispiel alle Wertänderungen für Fahrzeuge auf dem Konto Fuhrpark erfasst. Für jeden eigenständig nutzbaren Gegenstand wird deshalb eine gesonderte Anlagekarte geführt, die alle relevanten Angaben wie Anschaffungsdatum, Anschaffungskosten und Nutzungsdauer enthält. Die manuell oder elektronisch geführte Anlagekartei bildet ein Nebenbuch der Buchführung und ist Grundlage für die vollständige Erfassung des Anlagevermögens im Inventar.

Die Bilanz (ital. bilancia, Waage, im Sinne von Balkenwaage, lat. bilanx, etwa Doppelwaage) ist eine Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals eines Wirtschaftssubjekts – nachfolgend zumeist anhand eines Unternehmens erläutert. Die Bilanz ist eine kurzgefasste Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Schulden (Passiva) in Kontenform.

Während die Namen Aktiva (Aktivseite, Aktiven) und Passiva (Passivseite, Passiven) weitgehend unbestritten sind, ist deren Umschreibung und Betrachtungsweise je nach Land, Branche und Verwendungszweck unterschiedlich: So kann man die Bilanzseiten bei einer statischen Handels- oder Steuerbilanz mit Guthaben und Schulden umschreiben. Die Begriffe Mittelverwendung (Investition) oder Mittelherkunft (Finanzierung) sind typische Begriffe zur Beschreibung der dynamischen Geldflüsse für Bewegungsbilanzen innerhalb der Kapitalflussrechnung. Der Geldfluss (Cash Flow) findet dabei zwischen den verschiedenen Aktiv- und Passivkonten statt.

Budgetierung bezeichnet den betriebswirtschaftlichen Planungsprozess, mit dem Ziel, ein Budget zu erstellen. Ergebnis ist ein kurzfristiger, operativer Unternehmensplan, der das Geschäft für die Zukunft des Unternehmens abbildet. Das Budget enthält unterschiedliche Teilpläne, z. B. Absatzplan, Umsatzplan, Personalplan, Investitionsplan, Liquiditätsplan oder Marketingplan.

Für die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erfolgt die Planung auf Kontierungsobjekten (z. B.: Kostenstellen) in Kombination mit Kostenart bzw. Sachkonto. So entsteht z. B. für die Kostenstelle „Buchhaltung“ die Planposition „Büromaterial“ (= Kostenart). Für sämtliche weiteren Kontierungsobjekte ist „Büromaterial“ ebenfalls planbar. Die Summe aller Kostenstellen für diese Kostenart spiegelt dann den Planwert „Büromaterial“ für das Gesamtunternehmen wider.

Unternehmenspläne können nach dem betrachteten Zeithorizont unterschieden werden (wobei anzumerken ist, dass in der Literatur keine einheitlichen Zeitdefinitionen zu finden sind):

  • strategisch (langfristig, 5–10 Jahre): Strategischer Plan. Er enthält Visionen, Leitlinien, Ziele, jedoch keine Details.
  • taktisch (mittelfristig, 3–5 Jahre): Mittelfristplan, auch operativ.
  • operativ (kurzfristig, weniger als 1 Jahr bis 3 Jahre): Budgetplan.

Die Budgetplanung erfolgt, im Unterschied zu Prognose, Forecast oder Hochrechnung, bevor das zu planende Geschäftsjahr beginnt.

Controlling (von englisch: to control für „steuern“, „regeln“; englische Bezeichnung der Tätigkeit üblicherweise: „Management accounting“ oder „Managerial accounting“ [1]) ist ein umfassendes Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung der Geschäftsführung und der führungsverantwortlichen Stellen bei der zielgerichteten Beeinflussung bestehender betrieblicher Prozesse.[2] Langfristiges Ziel ist dabei die Sicherung und Mehrung des Vermögens der Unternehmung [3] bzw. der Erfüllung des Organisationszwecks im nicht-wirtschaftlichen Bereich. Controller gestalten und begleiten

  • den Management-Prozess der Zielfindung,
  • die Planung und Steuerung der Unternehmensprozesse und tragen damit
  • Mitverantwortung für die Zielerreichung.[4]

Aufgabe des Controllings ist es, im Auftrag des Managements über die Wirtschaftlichkeit im Unternehmen zu wachen, jedoch nicht, diese zu garantieren.

Controlling befasst sich mit der Konzeption und dem Betrieb von qualitativen und quantitativen Steuerungsinstrumenten, der Ausrichtung der Steuergrößen auf die strategischen Zielgrößen, mit der Koordination der Informationsflüsse, mit der Moderation der Analyse und Interpretation der Messergebnisse und der Unterstützung der Entscheidungsprozesse des Managements.

Als Datenträgeraustausch-Verfahren (DTA oder DTAUS) wird ein Verfahren im bargeldlosen Zahlungsverkehr bezeichnet.

Für den Inlandszahlungsverkehr wurde 1976 seitens des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) das Datenträgeraustausch-Format (DTAUS-Format) vereinbart. Dieser einheitliche Standard ermöglicht die elektronische Verarbeitung von Zahlungsaufträgen (Überweisungen und Lastschriften) im deutschen Inlandszahlungsverkehr.

Als Gegenstück zum DTAUS-Format wurde 1986 für die beleglose Abwicklung des Auslandszahlungsverkehrs das DTAZV-Format (Datenträgeraustausch Auslandszahlungsverkehr) im ZKA verabschiedet.

Im staatlichen wie im Non-Profit-Sektor wird in Deutschland mit dem Einsatz des Controlling noch experimentiert. Andere Länder wie zum Beispiel Großbritannien, USA, Neuseeland, Schweden sind auf diesem Weg schon weiter voran geschritten.[5]

Doppik ist ein Kunstwort, das den Begriff doppelte Buchführung abkürzt. Die Abkürzung steht für die DOPPelte Buchführung in Konten.

GuV Die Gewinn- und Verlustrechnung (auch Gewinn-und-Verlust-Rechnung, abgekürzt GuV) ist neben der Bilanz ein wesentlicher Teil des Jahresabschlusses, also der externen Rechnungslegung eines Unternehmens. Sie stellt Erträge und Aufwendungen eines bestimmten Zeitraumes, insbesondere eines Geschäftsjahres, dar und weist dadurch die Art, die Höhe und die Quellen des unternehmerischen Erfolges aus finanztechnischer Perspektive aus. Überwiegen die Erträge, ist der Erfolg ein Gewinn, andernfalls ein Verlust.

Unabhängig von der Gewinn- und Verlustrechnung ist die Erfolgsermittlung des internen Rechnungswesens (Kosten- und Leistungsrechnung) zu sehen, die den Gewinn oder Verlust anhand betriebswirtschaftlicher Kennzahlen erarbeitet.

Handkasse
Eine Handkasse ist eine Kasse im Büro oder Betrieb, aus der man Geld für kleinere Barausgaben entnehmen kann. Kleinere Beträge, die vom Mitarbeiter bar ausgelegt wurden, zum Beispiel für Porto, kleinere Beschaffungen und anderes, können aus der Handkasse erstattet werden.

Bei einer ordentlichen Buchführung werden Handkassen zum Quartalsende, zum Jahresende oder zu anderen Zeitpunkten abgerechnet. Für jede Geldbewegung, auch für die Handkasse, muss ein Beleg vorhanden sein. Auch sollte die Handkasse von der Revision geprüft werden. Die Einnahmen der Handkasse speisen sich aus dem Firmenkonto.

Unter einem Haushaltsplan versteht man in der Finanzwissenschaft den Vergleich von erwarteten Einnahmen und Ausgaben (Kameralistik) bzw. Erträgen und Aufwendungen (Doppik) von öffentlich-rechtlichen Körperschaften wie Kommune, Land oder Bund. Mit der Aufstellung von Haushaltsplänen steuern die Parlamente, Kreistage und Gemeinderäte der Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden, Gemeindeverbände) sowie die Sondervermögen die Finanzen ihrer Körperschaft. In der Schweiz ist der Begriff Haushaltsplan unüblich, stattdessen ist hierfür Budget gebräuchlich. In Österreich wird auch von Finanzgebarung gesprochen.

In Körperschaften des öffentlichen Rechts spricht man von einem Gemeindehaushalt, Kreishaushalt, Landeshaushalt, Bundeshaushalt oder Staatshaushalt. Für Gemeinden laufen Experimente, den Haushalt in Abstimmung mit den Bürgern zu erstellen (Bürgerhaushalt).

Kameralistik (von lateinisch: camera, wörtlich „Zimmer“, „Gewölbe“, hier etwa „fürstliche Schatztruhe“), auch kameralistische Buchführung oder Kameralbuchhaltung, ist ein Verfahren der Buchführung. Sie wird ausschließlich im öffentlichen Sektor angewendet und ist das bisher bei den Gebietskörperschaften dominierende Buchführungsverfahren.

Kontraktmanagement ist zentrales Instrument der Ergebnissteuerung in öffentlichen Verwaltungen im Rahmen der Verwaltungsreform nach dem NSM (Neues Steuerungsmodell).

Kosten und Leistungsrechnung
Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR), auch als Kosten- und Erlösrechnung (KER), Kostenrechnung (KoRe) oder Betriebsergebnisrechnung bezeichnet, ist ein Aufgabengebiet der Betriebswirtschaftslehre. Sie ist Teil des internen Rechnungswesens und unterliegt im Vergleich zur Finanzbuchhaltung kaum gesetzlichen Vorschriften. Die KLR dient in erster Linie der internen Informationsbereitstellung für die kurzfristige (operative) Planung von Kosten und Erlösen sowie deren Kontrolle anhand von Plan-, Soll- und Istdaten. Die langfristige (strategische) Planung erfolgt mit Hilfe der Investitionsrechnung.  - http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten-_und_Leistungsrechnung

Körperschaften sind auf der Mitgliedschaft von Personen beruhende und in ihrer Existenz vom jeweiligen Mitgliederbestand unabhängige Verbände oder politische Parteien. Sie sind im Regelfall rechtsfähig, können aber auch Teil einer übergeordneten juristischen Person sein („unselbständige Körperschaft“).

MT940 (MT=Message Type) ist der SWIFT-Standard (Banking Communication Standard) zur elektronischen Übermittlung von Kontoauszug-Daten. Bei verschiedenen Online-Banking-Programmen wird MT940 als Schnittstelle verwendet zu anderen Programmen (z. B. für die Buchhaltung), mit denen die Kontoauszug-Daten weiter verarbeitet werden.

Unter Nachtragshaushalt versteht man die nachträgliche Veränderung eines bereits vom Parlament beschlossenen Haushalts des Bundes, eines Bundeslandes, von Gebietskörperschaften oder anderen Öffentlichen Haushalten (Sondervermögen, Fonds Deutsche Einheit, ERP-Fonds, Öffentliche Stiftungen, etc.) bei einer deutlichen Abweichung vom Haushaltsplan. Ein Nachtragshaushalt ist dann aufzustellen, wenn außer- oder überplanmäßige Ausgaben oder außer- bzw. überplanmäßige Einnahmen bzw. Mindereinnahmen absehbar sind. Beim Haushalt der Europäischen Union wird gleichbedeutend die Bezeichnung Berichtigungshaushalt verwendet.

Als Sachkonto wird in der Buchführung jedes Hauptbuch-Konto bezeichnet, das direkt in die Bilanz oder in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeht. Sowohl Bestands- als auch Erfolgskonten sind also Sachkonten. Der Begriff wird vor allem in der Kontokorrentbuchführung verwendet, wo die Konten Forderungen a. L. L. und Verbindlichkeiten a. L. L. (sprich: aus Lieferungen und Leistungen) in Personenkonten für jeden Geschäftspartner aufgegliedert werden und somit eine Abgrenzung zu den Konten des Hauptbuches notwendig ist.

SEPA Der Begriff Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum (englisch: Single Euro Payments Area, abgekürzt SEPA oder auch S€PA) bezeichnet im Bankwesen das Projekt eines europaweit einheitlichen Zahlungsraums für Transaktionen in Euro. In diesem Zahlungsraum sollen für Kunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen erkennbar sein.

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