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Meldewesen

Kasualie oder Amtshandlung ist eine kirchliche Zeremonie, Handlung oder Veranstaltung, die von einem Pfarrer für bestimmte Einzelpersonen oder Gruppen durchgeführt wird. Der Begriff wird hauptsächlich in der evangelischen Kirche verwendet, wo einige der sieben katholischen Sakramente nicht als solche gelten.

Das Wort ist abgeleitet von lat. casus „Fall“, d. h. die Kasualie wird in bestimmten „Fällen“ bzw. bei Bedarf ausgeführt. Im Besonderen sind das Taufe, Konfirmation, Krankengebet, Trauung bzw. Hochzeitsfeier, Traujubiläen und Beerdigung bzw. Bestattung. Wichtige Kasualien (besonders Taufe und Konfirmation) können auch mit einem normalen Gemeindegottesdienst verknüpft sein.

Die Kirchensteuer ist eine Steuer, die Religionsgemeinschaften von ihren Mitgliedern zur Finanzierung der Ausgaben der Gemeinschaft erheben. In der Bundesrepublik Deutschland wird die Kirchenlohnsteuer von den Finanzämtern der jeweiligen Länder eingezogen, die dafür eine Aufwandsentschädigung einbehalten. Nach Art. 140 des Grundgesetzes(GG) in Verbindung mit Art. 137 der Weimarer Verfassung sind diejenigen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, die eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sind, berechtigt, Steuern zu erheben.

Die Meldegesetze sind die Landesgesetze, die in Deutschland das Meldewesen regeln. Die Länder müssen sich dabei an die Vorgaben im Melderechtsrahmengesetz des Bundes halten. Seit der September 2006 inkraft getretenen Föderalismusreform hat der Bund für das Meldewesen die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz (Art. 73 Abs. 1 Nr. 3 GG). 

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